© Copyright 2000 - 2018 Burkhard Thiel Alle Rechte vorbehalten
Planung und Konzession Ursprünglich wollte die “Creuzthal-Hilchenbacher Eisenbahn-Gesellschaft“ eine Bahnlinie von Kreuztal nach Hilchenbach bauen. Die Gebrüder Klein Dahlbruch zeichneten 300 und die Stadt Hilchenbach 120 Aktienanteile. Sofort reagierte die preußische Staatsbahn. Man einigte sich in einem Vertrag, die Strecke bauen zu lassen. Am 31. August 1881 wurde die preußische Konzession zum Bau und Betrieb der Strecke an die „Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft“ vergeben (Amtsblatt der Regierung zu Arnsberg Jahrgang 1881 Nr. 40 Seite 281). Bau und Eröffnung Die Strecke verlief neben der Provinzialstraße und kreuzte sie in Ferndorf. Auf der rechten Straßenseite führte dann die Bahnstrecke bis zum Bahnhof  Dahlbruch. Die Stadt Dahlbruch musste für die Errichtung des Bahnhofs 8.000 Mark bezahlen. Am 1. März 1884 war die feierliche Eröffnung der 10,45 km langen Eisenbahnstrecke. Anfangs verkehrten zwei Personenzüge in jeder Richtung. Neue Bahntrasse und Bahnhof Durch den starken Eisenbahnverkehr war die Staatsbahn gezwungen, eine neue Trasse zu bauen. Sie verlief entlang der südlichen Hanglage. Aus Platzmangel musste ein neuer Bahnhof auf dem Gelände der Gemeinde Kredenbach gebaut werden.  Am 20. März 1908 eröffnete das neue Empfangsgebäude. Der Bahnhof Dahlbruch hatte mit Abstand den meisten Verkehr auf der Eisenbahnstrecke. Das Bahnhofsgebäude ist bis heute erhalten geblieben.
Z Bahnhof iel
Bilder Dahlbruch
Bahnhof um 1920
Luftaufnahme
Bahnhof um 1920 Dahlbruch PANORAMA
Obere Lahntalbahn
nach oben  >