EINE DOKUMENTATION
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Herleshausen
Bilder Herleshausen
Bahnhof von 1868
Luftaufnahme
Die 189,24 km lange Thüringer Bahn ist ein Teil der Strecke, die von Halle nach Gerstungen führt. Sie ist die Stammstrecke der Thüringischen Eisenbahn- Gesellschaft AG“ und wurde in mehreren Teilstrecken gebaut und in Betrieb genommen. Im letzten Abschnitt begann der Eisenbahnverkehr am 25. September 1849 und damit auch auf der Gesamtstrecke. Die „Anhaltestelle“ hatte anfangs nur das Empfangsgebäude. Mit dem zweigleisigen Ausbau der Strecke von Eisenach nach Gerstungen baute man den Bahnhof aus. Er erhielt einen Güterschuppen mit Laderampe und einen Zwischenperron. Dazu wurden zwei Gleise für den Güterverkehr verlegt. Eines führte zum Güterschuppen, das andere befand sich gegenüber dem Stationsgebäude. An Hochbauten baute man einen Stall, einen Backofen und eine Retirade. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte der Ort zu Hessen. Aus diesem Grund umfuhren die Züge derReichsbahn von 1962 bis 1991 den Bahnhof, um nach Gerstungen ohne Grenzwechsel fahren zu können.
Anmerkung: Es ist anzunehmen, dass zuerst der linke, einfache Gebäudeteil aus dem Jahr 1849 stammt und erst später der rechte Bau dazu kam. Er ähnelt dem Empfangsgebäude von Worpswede, das 1910 gebaut wurde und ebenfalls Elemente aus dem Jugendstils besitzt.
Halle - Baunatal-Guntershausen
Die Eisenbahn “kam” am 25. September 1849 nach Herleshausen. Also 14 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Herleshausen hatte zu diesem Zeitpunkt sehr wenig Einwohner (Ende 2016 waren es 2.795 Einwohner).  
PANORAMA Bahnhof von 1868 Z Bahnhof iel
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