Hannover Hbf
Der erste Bahnhof Hannover wurde nach Fertigstellung der Strecke nach Lehrte am 22. Oktober 1843 als Provisorium errichtet. Das endgültige Empfangsgebäude wurde erst zwischen 1845 und 1847 fertiggestellt. Später kamen noch Güterabfertigungsanlagen hinzu. Die vorausschauende Planung des Oberhofbaudirektors Laves und des Architekten August Stüler wählten den Standort des Bahnhofs so gut, dass er bis heute am gleichen Ort steht. Der Linksverkehr im Bahnhof wurde erst 1872 abgeschafft. Durch das gestiegene Verkehrsaufkommen wurde ein neuer Bahnhof geplant. Auch Hannover sollte einen Kopfbahnhof bekommen. Trotzdem erhielt Hannover als einer der ersten großen Städte in Deutschland einen Durchgangsbahnhof. Dieser, noch heute bestehender, Bahnhof wurde am 22. Juni 1879 in Betrieb genommen. Man baute vier Bahnsteige mit sieben Gleisen für den Güterverkehr. Bereits 1879 musste der Gleis- und Bahnsteigbereich erweitert werden. 1910 erweiterte man die Bahnanlagen um eine weitere Halle. Bereits 1936 ergriff die Reichsbahn Maßnahmen für den Luftschutz. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bahnhof schwer beschädigt. 1948 wurde mit dem Wiederaufbau des Bahnhofsgebäudes begonnen. Zwischen 1954 und 1960 erneuerte man die Bahnsteige komplett. Eine neue Güterabfertigung entstand. 1963 konnte man in Hannover Autoreisezüge benutzen. 1963 wurde Hannover an das elektrifizierte Netz der Bahn angeschlossen. Bis zum September 1975 wurden weitere Umbauten am Bahnhof vorgenommen. 1973 hielten in Hannover die Hochgeschwindigkeitszüge. Zur Weltausstellung EXPO 2000 baute die Bahn AG das Innere des Bahnhofs erneut um. 1996 bekam Hannover ein elektronisches Stellwerk.        
Bilder Hannover
Luftaufnahme
Bahnhof 1879
Bahnhof 1848
Bahnhof 1848 Bahnhof 1879
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