Hammm (Westf.)
Der Bahnhof Hamm wurde zum ersten mal von einem Zug am 15. Mai 1847 erreicht. Er liegt an der Stammstrecke der Cöln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft. Am 26. Mai 1848 wurde die Bahnstrecke nach Münster von der Münster- Hammer Eisenbahn-Gesellschaft eröffnet, die am 4. Oktober 1850 von der Königlich-Westfälischen Eisenbahn weiter nach Paderborn ausgebaut wurde. 1861 eröffnete der erste Bahnhof in Insellage. Die drei Bahngesellschaften teilten sich die Räume in dem Empfangsgebäude. 1866 mündete die Strecke von Hagen über Unna in Hamm ein. Bedingt durch das rapide Wachstum des Eisenbahnknotens Hamm, wurde 1912 der Rangierbahnhof gebaut. Ein neues Empfangsgebäude eröffnete am 15. Oktober 1920. Das Gebäude ist bis heute noch erhalten geblieben. Von 1911 bis 1923 wurden die Bahnanlagen speziell für den Güterverkehr erheblich ausgebaut. Die Bahnsteige erweiterte man von drei auf insgesamt sieben Bahnsteige. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bahnhof Hamm total zerstört. Unmittelbar nach dem Krieg baute die Bundesbahn den Bahnhof von 1920 wieder auf. Ende der 1950er Jahre nahm der Zugverkehr trotz Elektrifizierung ab. In den 1980er Jahren wurde der Bahnhof modernisiert. Ende der 1990er Jahre sanierte die Deutsche Bahn AG den Bahnhof und setzte ihn in seinen Ursprungszustand zurück. Dabei baute man die Bahnsteige neu auf. 1990 wurde der Bahnhof in seiner Ursprungsform renoviert und steht unter Denkmalschutz.
Bilder Hamm (Westf)
Bahnhof von 1861
Luftaufnahme
Bahnhof von 1861
Die Eisenbahn “kam” am 15. Mai 1847 nach Hamm. Also zwölf Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Hamm hatte zu diesem Zeitpunkt 5.761 Einwohner (Ende 2013 waren es 176.048 Einwohner).
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